Ausgabe: 2008/21, Hoffnung, Zukunft, Irak, Louis Sako, Kirkuk, Jacques Ishag, Sako
21.05.2008
Louis Sako, chaldäisch-katholischer Erzbischof von Kirkuk, und der emeritierte chaldäische Erzbischof von Erbil, Jacques Ishaq, riefen die Christen des Westens auf, Projekte für die irakische Bevölkerung zu unterstützen, damit die Massenauswanderung der Christen aus dem Irak gestoppt werden kann. Seit dem Sturz von Saddam Hussein vor fünf Jahren sind mehr als die Hälfte der irakischen Christen ins Ausland geflüchtet. Derzeit leben etwa 350.000 Christen im Irak. Zielscheibe der Gewalt seien vor allem christliche Intellektuelle wie etwa Professoren oder Ärzte. Es gebe keine Hoffnungszeichen für die Zukunft des Irak, so Sako.