Er wird genutzt für Sport, zur Erholung und zur Abkühlung im Sommer: Der Wald. Es gibt ein paar Regeln, an die man sich im Wald halten sollte.
Immer mehr Menschen entdecken den Wald als Erholungsraum. In Österreich darf man in fast jeden Wald gehen, das ist nicht überall in Europa so.
Ruhe bewahren. Dass der Wald nicht nur aus Bäumen besteht, sondern auch Lebensraum von unzähligen Wildtieren ist, nimmt man fast nicht wahr. Wildtiere sind so scheu, dass man sie kaum zu sehen bekommt. Besucher/innen können für sie zum Stress werden. Grundsätzlich gilt daher: Im Wald soll man sich ruhig verhalten. Laute Handys oder mp3-Player bleiben also besser zu Hause. Im Wald gibt es dafür genug zu sehen. Von zutraulichen Tieren sollte man besser Abstand halten – sie könnten Tollwut übertragen. Hunde gehören an die Leine.
Kein Zutritt. Jungwälder, deren Bäume nicht höher als drei Meter sind, dürfen nicht betreten werden, genauso gekennzeichnete Sperrgebiete oder „forstbetriebliche Einrichtungen“. Mountainbiken und Reiten sind nur auf eigens gekennzeichneten Strecken erlaubt. Auch Alpinsteige und Wanderwege sind zum Wandern und nicht zum Mountain-Biken da.
Brandgefährlich. Dass Abfälle nicht weggeworfen, sondern mit nach Hause genommen werden, sollte selbstverständlich sein. Da geht es nicht nur um Sauberkeit im Wald, sondern auch um die Gefahr für Wildtiere, wenn sie Abfälle fressen. Eine weggeworfene Glasscherbe genügt bei heißem und extrem trockenem Wetter, um einen Waldbrand auszulösen! Offenes Feuer und Grillen ist wegen der Waldbrand-Gefahr auch nur an gekennzeichneten Plätzen erlaubt. Bei Hitze und Trockenheit muss man aber ganz darauf verzichten. Wer campieren möchte, muss den Waldbesitzer fragen, ob er damit einverstanden ist.
Genießen in Maßen. Wer gern Pilze oder Beeren aus dem Wald holt: Das ist natürlich erlaubt. Allerdings beschränkt: Bis zu zwei Kilo pro Person pro Tag.