Der südafrikanische Friedensnobelpreisträger und anglikanische Alterzbischof Desmond Tutu hat den Gaza-Streifen besucht und wird darüber dem Menschenrechtsbeirat der Vereinten Nationen in Genf berichten. Israel habe Tutu die Einreise verweigert, worauf er über Ägypten in den Gaza-Streifen gelangt sei. Die Gaza-Blockade bezeichnete Tutu als „Belagerung und grobe Verletzung der Menschenrechte“ und warf Israel „kollektive Bestrafung“ vor. Zugleich drückte Tutu der Bevölkerung der südisraelischen Stadt Sderot, die unter den Kassam-Raketen palästinensischer Extremisten leidet, sein Mitgefühl aus.