Spielen im Freien ist vor allem dann entspannter, wenn mehrere Familien zusammenkommen. Die Gefahr von Verletzungen und kaputten Einrichtungsgegenständen ist wesentlich kleiner!
Spiele im Freien sind meistens für Kinderverschiedenen Alters geeignet. Oft staunen Erwachsene darüber, wie nachsichtig ältere Kinder sind, wenn ganz kleine Spielkamerad/innen dabei sind und die eine oder andere Spielregel nicht ganz so ernst nehmen.
Spiele für mehrere Kinder:
„Atome“: Das Spiel ist eher für größere Gruppen zum Kennenlernen geeignet. Die Spieler/innen laufen oder gehen innerhalb einer vereinbarten Fläche. Der/Die Spielleiter/in ruft Eigenschaften, in denen sich Gruppen bilden müssen. Zum Beispiel: Haarfarbe, Augenfarbe, Farbe der Hose, Schuhgröße 20 bis 30 oder 30 bis 35, 35 bis 40. Die Kinder können sich in ihrer Gruppe vorstellen. Dann gehen die Gruppen wieder auseinander bis zum nächsten Kommando.
„Der Hase läuft über das Feld“: Der/Die Spielleiter/in steht am einen Ende des Spielfeldes an einer Wand, die übrigen Spieler/innen stehen gegenüber in einer Linie. Der Leiter dreht sich zur Wand und ruft laut: „Der Hase läuft über das Feld!“ Währenddessen laufen die übrigen Kinder in Richtung Spielleiter/in. Diese/r dreht sich blitzschnell um, und wer sich noch bewegt, wenn der Spielleiter hinschaut, muss zurück zur Startlinie. Gewonnen hat der „Hase“, der als Erste/r den/die Spielleiter/in berührt. Er/Sie wird zum neuen Rufer.
„Bildhauer“: Ein Kind ist der „Bildhauer“. Es versucht, die anderen Kinder abzuschlagen, worauf diese zur „Statue“ erstarren – genau in der Haltung, in der sie der Bildhauer erwischt hat. Die anderen können die „Statuen“ durch Abschlagen wieder lebendig machen. Der Bildhauer muss also neue Statuen schaffen und die bereits gefangenen schützen.
Spiele für zwei:
„Müde, matt“: Zwei Kinder werfen sich gegenseitig den Ball zu und versuchen zu fangen. Wer den Ball fallen lässt, ist „müde“, beim zweiten Mal „matt“, dann „krank“, „schwerkrank“, „scheintot“ und schließlich „tot“. Gewonnen hat, wer am längsten „lebendig“ ist.
„Fotografieren“: Ein Kind ist „Fotografin“, das andere die „Kamera“. Die Fotografin stellt sich hinter ihre Kamera und hält ihr die Augen zu. Dann geht sie auf Motivsuche (Blume, Astloch, Katze ...). Ein geeignetes Motiv lässt sie die Kamera mit einem „Klick“ kurz anschauen. Wenn ein paar Bilder „aufgenommen“ worden sind, versucht die Kamera, diese zu beschreiben. Dann werden die Rollen getauscht.