Ausgabe: 2008/30, Für Leib und Seele, Messner, Kräuter
23.07.2008
Im Frühling und Sommer zeigt sich uns die Natur als ein einziger Kräutergarten mit einer beispiellosen Vielfalt an Pflanzen, die nicht nur Auge und Naseerfreuen, sondern auch derGesundheit und dem Wohlbefinden dienen. Bei einemKräuterspaziergang kann man nicht nur die blühende Naturgenießen, sondern auchnützliche Kräuter sammeln.
Dabei gilt es allerdings einige Grundregeln zu beachten:Generell sollte man nur Pflanzen sammeln, die man genau kennt. Außerdem muss man natürlich alle Naturschutzbestimmungen genau berücksichtigen und darf niemals geschützte Pflanzenernten.
Kräuter sollte man möglichstweit entfernt von Straßen sowie von Weiden oder beliebtenSpazierwegen sammeln, um Verschmutzung durch Autoabgase oder Tierkot zu vermeiden.Der richtige Zeitpunkt für die Kräuterernte ist der Vormittag – der Tau, der die Pflanzen gereinigt hat, ist hier schongetrocknet, die Pflanze noch frisch.
Zum Transport von Kräutern empfiehlt sich ein luftdurchlässiges Gefäß wie ein Korb oder eine Stofftasche. Die Kräuter sollten darin möglichst viel Platz haben – werden sie zusammengepresst, können sie raschverderben.
Hat man die Kräuter gut nach Hause gebracht, sollte man sie möglichst schnell verarbeiten, um ihre ganze Kraft optimal zu nützen.