P. Francisco Martel Suárez hat vor kurzem eine große Aufgabe übernommen. Mit seinem Pastoralteam soll er in der Prälatur São Felix (Brasilien) in einer Region, die größer als Oberösterreich ist, die Betreuung von 200.000 Menschen in 15 Dörfern übernehmen. Um die Gemeinden am Südrand Amazoniens besser erreichen zu können, bat sein Bischof die MIVA, dem Pastoralteam ein kleines Auto zur Verfügung zu stellen. Seit über 30 Jahren arbeiten brasilianische Herz-Jesu-Schwestern in der 900.000-Einwohner-Stadt Maceió im Nordosten des Landes. Sie unterstützen dort Basisgemeinden in den Armenvierteln, die wie ein Ring um die Stadt enstanden sind. Sie kämpfen dort gegen Armut, Gewalt und Drogenmissbrauch, helfen beim Aufbau der Gesundheitsvorsorge und bei der Evangelisierung. Auch sie haben sich um Hilfe an die MIVA gewandt, um ihre Arbeit besser erfüllen zu können. Weiters bauen in Brasilien auch die Bischöfe Weberberger und Kräutler sowie Romero-Preisträger P. José Hehenberger seit Jahren auf die Hilfe der MIVA.
Rund um den 27. Juli führt die MIVA wieder ihre Christophorus-Aktion durch und bittet um eine solidarische Spende unter dem Motto „für jeden unfallfreien Kilometer einen ZehntelCent“. Damit werden Missions- und Entwicklungsprojekte aus 60 Ländern mit notwendigen Fahrzeugen unterstützt.