200.000 haben Obama in Berlin zugejubelt. Das Wort „Messias“ wurde genannt – einer, mit dem man Hoffnung verbindet. Aber um Obama und den US-Wahlkampf soll es hier nicht gehen – bloß um die Hoffnung, die Menschen bewegt. Die Welt in der Sackgasse: Umwelt, Klima, Nahrung, atomare Bedrohung, Energiekrise. Mögliche Seuchen wie Aids oder – fast schon vergessen – SARS und Vogelgrippe, die ab 2003 die Menschen weltweit beunruhigt haben. Ist die Hoffnung der Welt am Ende – oder nahe daran?
Gedankensprung: Tausende Kilometer sind Menschen im Sommer unterwegs, überspringen Kulturen und Räume. Man kann es sich leisten – aber eigentlich nicht. Man weiß: anders wäre es besser, schonender für die Welt – und erholsamer für einen selbst. Ob nicht auch die menschliche Hoffnung das Schrittmaß des Gehens lernen muss? Es ist die Hoffnung des nächsten Schrittes, der sich nicht überspringen lässt. Man kann nicht dahinleben als wäre nichts, und die große Hoffnung von anderen erwarten. Der Messias der Christinnen und Christen hat die Hoffnung zurückgelegt in die Verantwortung jeder/s einzelnen. Dort liegt sie.