Unzählige Male wurde das in den Medien abgehandelt: Die Zahl Acht ist in China eine Glückszahl. Und erst der 8. 8. 2008, der Tag der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Peking – das bedeutet Glück pur.
Nicht nur bei mäßig Sportbegeisterten wollen sich nicht so recht Glücksgefühle einstellen. Beobachtet man die Lage der Kirchen, sind die Christen Benachteiligungen bis zu Gefängnis – Folter inklusive – ausgesetzt. Andererseits herrscht in manchen Teilen des riesigen Landes eine Offenheit den Christen gegenüber, die überrascht. China ist nicht einfach auf einen Nenner zu bringen. Vor allem nicht vom Schreibtisch in Europa aus.
Es wird kein Entkommen geben – der Berichterstattung über die Olympischen Spiele. China steht im Mittelpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit. Damit verbunden könnte für Christen auch das aufmerksame Wahrnehmen von Beiträgen über die Lage der Glaubensgeschwister in China sein. Ein kleiner Akt der Solidarität ist das allemal. Vielleicht acht Artikel zu lesen (die in der KirchenZeitung mitgerechnet), vielleicht achtmal für die Menschen in China zu beten – so kann Acht zur Glückszahl werden.