Der Vatikan hat das Scheitern der Welthandelskonferenz in Genf bedauert. Dadurch entstehe ein großer Schaden für die armen Länder. Die sogenannte Doha-Runde wurde 2001 gestartet, um im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) Mechanismen festzulegen, die gerechtere Handelsbeziehungen zwischen Entwicklungs- und Schwellenländer einerseits und den Industrieländern andererseits ermöglichen. Dabei geht es vor allem um das Überleben der Landwirtschaft in den armen Ländern. Nach dem Scheitern der 4. Verhandlungsrunde steigt der Druck auf die armen Länder, Einzelabkommen abzuschließen.