Zehn Tage lang opferten über 500 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen ihre Ferien- oder Urlaubszeit für das größte österreichische Pfadfinderlager in Eggenberg (OÖ). 300 ehrenamtliche Malteser/innen machten es möglich, dass 150 Menschen mit Behinderung aus ganz Europa in Stams in Tirol eine erlebnisreiche Woche verbringen konnten. Ende Oktober werden wieder 5000 Jugendliche ausrücken, um bei der Aktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ drei Tage lang in sozialen Einrichtungen ganz konkrete Arbeiten durchzuführen. Es sind drei Beispiele für viele, wo gerade auch junge Menschen für andere Zeit, Zuwendung und Talent einsetzen. Ohne sie wäre vieles nicht möglich. Ohne sie wäre unsere Gesellschaft ärmer. Ein sommerliches Dankeschön!
Es geht um die Zukunft der Kinder
Ob das verpflichtende Kindergartenjahr, das dann auch gratis sein soll, nun kommt – oder doch nur ein Wahlversprechen ist, wird man sehen. Für die sprachliche und soziale Integration wird es aber nicht ausreichen, die Kinder (und Eltern) einfach nur zu „verpflichten“. Da müssen auch das Angebot und die Gruppengrößen stimmen. Da muss mit den Kindern (und Eltern) „gearbeitet“ werden. Dazu braucht es nicht alle möglichen zusätzlichen Expert/innen in den Kindergärten. Das können auch die Kindergärtner/innen, wenn man sie entsprechend schult, wie ein Programm der Uni München zeigte. Die Fachleute sagen aber auch: man sollte früher beginnen. Deshalb – Vorsicht mit Schnellschüssen. Die Zukunft der Kinder sollte mehr wert sein.