„Bedeutung des Sonntagsevangeliums nehme ich nach Rom zur Synode mit“
St. Pöltner Weihbischof Leichtfried dankt KirchenZeitungs- und Bibelsaat-Leser/innen
Ausgabe: 2008/35, Sonntagsevangelium, St. Pölten, Weihbischof, Bibelsaat, Synode, Kogler, Bibel,
27.08.2008
Weihbischof Anton Leichtfried ist Vertreter der österreichischen Kirche bei der kommenden Weltbischofssynode in Rom. Das Treffen im Oktober 2008 steht unter dem Thema „Wort Gottes.“
Über die KirchenZeitung und das Linzer Bibelwerk hat eine Reihe von Frauen, Männern und auch Schüler/innen dem Weihbischof zum Teil in sehr ausführlichen Briefen mitgeteilt, warum ihnen die Heilige Schrift wichtig ist: für das persönliche Leben und für die Kirche. „Mich hat berührt, wie sehr Menschen in Krisensituationen Halt und Trost in der Bibel finden. Ich danke ihnen für dieses Zeugnisse des Glaubens“, sagt Weihbischof Leichtfried: „Da wird man beim Lesen ganz still und hat große Ehrfurcht vor diesen Erfahrungen.“
Bibel als Herausforderung. In nicht wenigen Schreiben findet sich deutliche Kritik an der Kirche. Das Wort Gottes ist zu wenig Richtschnur für die Kirche. Leichtfried betont: „Die Bibel ist eine Herausforderung für die Kirchenleitung, für die Kirche insgesamt, für jede Diözese, für jeden Menschen persönlich: immer wieder Maß zu nehmen am Wort Gottes, letztlich an Jesus Christus.“
Sonntagsevangelium. Als besonderes Anliegen wird er die Bedeutung des Sonntagsevangeliums zur Synode mitnehmen: „Es freut mich zu lesen, wie sich Einzelne auf das Sonntagsevangelium vorbereiten, sich von der Predigt vieles erwarten – allerdings manchmal auch enttäuscht werden. Doch für viele wird die Frohe Botschaft im Gottesdienst zur Nahrung für die kommende Woche.“