Ausgabe: 2008/35, Pakistan, Religionsfreiheit, Hoffnung, Musharraf, Peter Jacobi
27.08.2008
Die katholische Kirche in Pakistan hofft nach dem Rücktritt von Präsident Pervez Musharraf am 18. August auf mehr Religionsfreiheit. Dem Parlament werde in den nächsten Monaten ein Reformantrag für die Verfassung vorgelegt, der die Anerkennung religiöser Minderheiten beinhalte, so Peter Jacobi, Sekretär von „Iustitia et Pax“ in Pakistan. Von den 168 Millionen Bewohnern Pakistans gehören offiziell mehr als 90 Prozent dem Islam an. Das pakistanische Blasphemie-Gesetz, das „Verunglimpfungen“ des islamischen Glaubens umfassend unter Strafe stellt, sorgt seit Jahren für Kritik bei Menschenrechtsgruppen.