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Die Folterknechte Mugabes

P. Oskar Wermter über eine neue Verfassung in Simbabwe
Ausgabe: 2008/37, Mugabe, Folterknechte, Simbabwe, Befreiung, Diktator, Oskar Wermter, Gehirnwäsche, Gerechtigkeit, Opposition, Arbeitsbeschaffung, Führungsclique, Diebestähle, Müßiggang, Raubüberfälle, Amnestie
10.09.2008
- Pater Oskar Wermter SJ
In Simbabwe sind die politischen Verhandlungen zwischen Diktator Mugabe und der Opposition abgebrochen worden. Über die Lage im Land berichtet P. Oskar Wermter.

An jeder Straßenecke hängen sie herum: junge Männer, die noch nie einer regelmäßigen Arbeit nachgegangen sind. Die Regierung hat diese Generation völlig im Stich gelassen und total versagt bei der Arbeitsbeschaffung, was natürlich nur in einer sich dynamisch entwickelnden Wirtschaft möglich wäre. Die simbabwische Wirtschaft aber ist unter die Räuber gefallen: die Führungsclique des Landes hat sie systematisch ausgequetscht und die eigenen Taschen gefüllt. Es ist schlimm, wenn jungen Leuten der Einstieg in das Erwerbsleben verwehrt wird, wenn ihnen gesagt wird: Für euch ist hier kein Platz, ihr seid überflüssig, geht weg, macht euch davon.

Gehirnwäsche. Nur zu einem Zweck hat Mugabes Regierung diese weggeworfene Jugend doch brauchen können: Sie wurden in Ausbildungslagern durch Gehirnwäsche mit der Staatsideologie vertraut gemacht. In ihren grünen Uniformen sind sie gefürchtet, da sie selbst ihre Eltern tätlich angreifen im Namen der „Revolution“. Und die anderen, die sich ihren Müßiggang durch Diebstähle und Raubüberfälle vertreiben, wurden kürzlich in Schlägertrupps der Partei zusammengefasst mit der Aufgabe, alle „Feinde der Revolution“, also alle Anhänger und Wähler der Opposition, zusammenzuschlagen, wobei man nicht zimperlich vorgeht. Offiziell sind 130 politische Morde geschehen, in Wirklichkeit aber wohl das Vielfache davon.

Fakten dokumentiert. Mbare, eine Arbeitervorstadt mit großer sozialer Not, wo unsere Gemeinde St.Peter ist, war eines der Hauptziele der Schlägertrupps. In der Nacht stürmten sie mit ihren Namenslisten die Wohnblocks und schlugen die Türen ein. Die angeblichen „Verräter“ wurden mit Sack und Pack, mit Möbeln und Kochherden auf die Straße geworfen. Viele der Bewohner wurden geprügelt und gefoltert. Einer davon lebt immer noch mit seiner Familie in unserem Pfarrheim. Ich bemühe mich gerade darum mit Menschenrechtsanwälten, ihm und anderen wieder Zugang zu ihren Wohnungen zu verschaffen. Ein eben gewähltes Mitglied des Stadtrates, der Opposition zugehörig wie 47 der 48 Stadträte, wurde so übel zugerichtet, dass er auf einem Auge nicht mehr richtig sehen kann; sein rechter Fuß ist gebrochen und noch im Gips. Ich habe alle mir bekannten Opfer besucht und befragt. Meine Mappe mit Berichten wird immer dicker. Die Fakten müssen festgehalten werden. Eines Tages müssen die Täter zur Verantwortung gezogen werden. Dann wollen wir die Tatsachen parat haben.

Gerechtigkeit. Eine Forderung bei den jüngsten Verhandlungen zwischen Mugabes Leuten und der bei den Wahlen im März siegreichen Opposition war, dass eine allgemeine Amnestie ausgesprochen werden sollte. Hier aber geht es um Gerechtigkeit. Um die darf nicht gepokert werden. In Südafrika mussten die, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hatten, vor der „Truth and Reconciliation Commission“ von Desmond Tutu ihre Verbrechen eingestehen, Reue zeigen und konnten dann um Amnestie bitten. Etwas Ähnliches muss auch in Simbabwe geschehen. Der Riss durch das Volk geht auch mitten durch die Kirche: Schläger und Geschlagene saßen oft auf derselben Kirchenbank. Eine Frau unserer Gemeinde war Wahlagentin für Mugabe, eine andere für die Opposition. Die Letztere hörte, dass man hinter ihr her ist und ging in Deckung. In der Nacht kam eine Bande und stürmte ihr Haus, verprügelte die Grossmutter und folterte die Tochter; diese war danach zehn Tage im Krankenhaus. Nicht nur Halbwüchsige, auch Erwachsene, auch Frauen, beteiligten sich an der Folterung. Der Bericht darüber liegt in meiner Akte.



Simbabwe braucht zweite Befreiung

Es verwundert nicht, dass die Verhandlungen um eine neue Regierung in Simbabwe gescheitert sind, meint P. Wermter. Mugabe und seine Clique wollten von ihrer Macht und ihrem ergaunerten Reichtum nicht lassen. Oppositionsführer Tsvangirai konnte dem Ansinnen, ein Ministerpräsident ohne Vollmacht zu sein, nicht zustimmen. „Das wäre ein Verrat des Volkswillens”, sagt Wermter. Mugabe sei kein Freiheitsheld mehr, er habe jede Legitimität verloren.
„Simbabwe braucht einen völligen Neubeginn, vor allem eine vom Volk angenommene neue Verfassung, die eine Machtkonzentration in den Händen weniger verhindert. Simbabwe braucht eine zweite Befreiung”, betont P. Wermter.



Der deutsche Jesuitenpater Oskar Wermter lebt seit über 40 Jahren in Simbabwe. Er ist Pfarrer in Mbare/Harare und leitet die Medienarbeit der Jesuiten.
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