Eine „Stadt der Hoffnung“ für Mädchen haben die Don-Bosco-Schwestern in Lusaka (Sambia) aufgebaut
Ausgabe: 2008/37, Sambia, Don-Bosco-Schwestern, Lusaka, Stadt der Hoffnung, Skandal, Karl Hödl, Ordensgemeinschaft, Spenden
10.09.2008
„Wir dürfen uns mit der weltweiten Armut nicht abfinden. Dass die Kluft zwischen Arm und Reich jährlich tiefer wird, ist ein Skandal.“ Das betonte Bischof Ludwig Schwarz anlässlich der Vorstellung des Jahresberichtes 2007 über die kirchliche Hilfe aus Österreich für die Menschen in den armen Ländern. Karl Hödl, der Geschäftsführer der Koordinierungsstelle für Mission und Entwicklung (KOO), machte deutlich, dass die kirchlichen Einrichtungen ihre intensive Lobbyarbeit für die Anhebung der von Österreich versprochenen staatlichen Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit fortführen werden. Zentrales Anliegen sei, dass im kommenden Jahr die staatlichen Mittel für jene Projekte, die direkt den Menschen in den armen Ländern zugute kommen, verdoppelt werden. Die kirchlichen Einrichtungen, die eng mit ihren Partnern vor Ort zusammenarbeiten, seien in der Lage, deutlich mehr Projekte umzusetzen. Im Jahr 2007 haben die Mitgliederorganisationen der KOO 3603 Projekte in 111 Ländern unterstützt. Dafür wurden 72 Millionen Euro (86%) eingesetzt. Weitere zwölf Millionen Euro würden für Projektvorbereitung, Bildungs- und Lobbyarbeit und für Spendenwerbung aufgewendet. Während die Spenden leicht zurückgegangen sind, gab es bei den Mitteln der Ordensgemeinschaften (7,4 Millionen) und bei den öffentlichen Geldern (21,8 Millionen) Zuwächse.