Nicht zu jeder Jahreszeit gibt es frische Kräuter – da empfiehlt es sich, einen Vorrat an Kräutern zu konservieren, um die Heilkraft der Natur rund ums Jahr nützen zu können – das gilt vor allem für vielfältig anwendbare Kräuter wie Brennnessel, Schafgarbe, Ringelblume, Gundelrebe, Käsepappel und Beifuß. Neben Kräutersalben, -essenzen und -ölen ist das Trocknen die unkomplizierteste Möglichkeit, Kräuter haltbar zu machen. Zum Trocknen braucht man einen gut belüfteten, trockenen und möglichst dunklen Raum – am besten eignet sich der Dachboden, wo man Kräuter einfach in Bündeln zum Trocknen aufhängen kann.Man kann Kräuter allerdings auch einfach am Fußboden auf Tüchern oder Papier oder aufeinfachen Holzrahmen, die mit Fliegengitter bespannt sind, trocknen. Dazu sollte man die Blätter und Blüten vorher von den Stängeln (die schneller trocknen) trennen. Elektrische Dörrgeräte sollte man nur für Wurzeln und Rinden verwenden – die Kräuter selbst vertragen keine Temperaturen über 35 °C.Die gedörrten Kräuter bewahrt man am besten in verschließbaren Papiersäcken oder Gläsern, vor Feuchtigkeit und Lichteinwirkung geschützt, auf – so können sich Kräuter bis zu einem Jahr halten.