Ausgabe: 2008/42, Kopf der Woche, Freude, Clemens Steindl, Katholischer Familienverband, Gabriele Strele, Volksbankenakademie, Jugend
15.10.2008
- Hans Baumgartner
Am 4. Oktober wählte der Katholische Familienverband Clemens Steindl zu seinem neuen Präsidenten. Neu im Vorstand ist auch die Vorarlbergerin Gabriele Strele.
Noch vor seiner Pensionierung als Leiter der Volksbankenakademie in Wien hat Clemens Steindl (64) ein Völkerkundestudium begonnen. Doch seine spannenden Forschungsausflüge in die neue Welt der Tattoos und Piercings oder in die uralten Traditionen religiöser Grundsymbole werde er wohl lassen (müssen), meint er. Jetzt will Steindl seine ganze Kraft dafür einsetzen, den Menschen, vor allem den jungen, wieder Freude an der Familie zu vermitteln und zu ermöglichen. „Wenn man sich Jugendstudien anschaut“, so Steindl, „dann nehmen Werte wie gelingende Partnerschaft und Familie einen ganz hohen Stellenwert ein. Ich möchte durch mein gesellschaftliches und politisches Engagement im Rahmen des Katholischen Familienverbandes einen Beitrag dazu leisten, dass das nicht bloß ein Sehnsuchtswert bleibt, sondern – wenigstens ein Stück weit – eine mit Freude gelebte Wirklichkeit wird.“ Überzeugen. Er hoffe, so Steindl, dass ihm seine beruflichen Erfahrungen als Erwachsenenbildner im Bankenbereich, aber auch als enger Mitarbeiter der ÖVP-Obmänner Mock und Riegler in seinem neuen Amt helfen werden, eine gute Kommunikation mit unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen Gruppen zu führen. „Denn als Familienverband sind wir nur so stark, soweit unsere Argumente überzeugen, sowohl im Bereich der Werte und Orientierung als auch im Durchsetzen politischer Anliegen der Familien. Für mich ist das eine ungemein wichtige, herausfordernde und spannende Aufgabe.“
Dr. Clemens Steindl: „Familie, das ist für mich eine Gemeinschaft, die – bei allen Schwierigkeiten – das Leben reich macht. Deshalb rede ich lieber von der Freude an, als vom Mut zur Familie, von der Freude an, als vom Mut zu Kindern.“