„Der Krieg ist erneut aufgeflammt, die Stadt Goma ist von der Armee umgeben, Hilfslieferungen werden dadurch verhindert“, schreibt Salesianerpater Mario Perez, Leiter des Don-Bosco-Straßenkinderzentrums in Goma Ngangi in der Demokratischen Republik Kongo. Täglich suchen mehr Menschen Schutz und Zuflucht im Don-Bosco-Zentrum, das von Jugend eine Welt unterstützt wird. Mittlerweile sind mehr als 2700 Kinder aufgenommen worden. Der Platz wird knapp und das Risiko, dass sich Krankheiten wie etwa Hepatitis verbreiten, steigt. Die finanziellen Mittel können wegen der ständig steigenden Zahl an Menschen im Zentrum von den Salesianern kaum noch aufgebracht werden. Der Krieg und die instabile Lage haben in den letzten zehn Jahren den Osten des Landes zerstört. Etwa fünf Millionen Menschen sind gestorben, Unzählige wurden Opfer von Gewalt oder mussten fliehen. Nun sind erneut Unruhen in der Region ausgebrochen. Im Jänner fand in Goma eine Friedenskonferenz statt, bei der mehr als 1500 Delegierte der Streitparteien einen Friedensvertrag abgeschlossen haben. Doch bis heute wird der Vertrag nicht erfüllt. - www.jugendeinewelt.at