Die Missionsverkehrs-Arbeitsgemeinschaft MIVA finanziert nicht nur Autos für die Mission, sondern gibt „Entwicklungshelfer/innen“ auch einen Vorgeschmack, welche Straßenverhältnisse sie im Einsatz erwarten.
Durch einen Fluss, bei schmieriger Piste bergauf, wenn der Wagen bergab zu rutschen beginnt – den zehn Männern und Frauen, die sich auf einen Projekteinsatz für Horizont 3000 (ehemals ÖED/österreichischer Entwicklungsdienst) vorbereiten, raucht der Kopf. Christian Karlberger, mehrfacher Staatsmeister im Geländewagen-Fahren, trainiert die Gruppe. Nicht der Fuß an Gas- und Bremspedal, sondern das Hirn ist das wichtigste Instrument im Gelände, betont Karlberger, der Bergrettungsleute, Feuerwehrer und Ärzte ausbildet. Das zweite wichtige Organ beim Fahren im Gelände sind Rücken und Hintern. „Wenn man sich gut in den Sitz presst, sagen die Nerven sofort, was mit dem Auto los ist“, erklärt der Trainer den verdutzten Schüler/innen. Ein einziger Tag Theorie und Praxis macht keine Profis, aber eine Vorstellung, was einen erwarten könnte, gibt die Schulung allemal. Höhepunkt des Kurses sind die Einzelfahrten in einer Schottergrube in Stadl Paura. „Da ich bei meinem Einsatz in Papua Neuguinea zu Gesundheitsstationen fahren muss, werde ich das heute Gelernte gut brauchen können“, resümiert Eva Maria Steinmayer aus Niederösterreich. Die MIVA bietet den Kurs als Service, erklärt Direktor Franz X. Kumpfmüller. Er denkt dabei auch an die vielen spendenfinanzierten MIVA-Autos, die in aller Welt im Einsatz sind: Der Kurs trägt dazu bei, mit diesen Fahrzeugen gut umzugehen.
Einladung
Die MIVA-Jubiläen
Die Missionsverkehrs-Arbeitsgemeinschaft MIVA feiert 2008/2009 eine Reihe von Jubiläen: 60 Jahre MIVA, 50 Jahre Christophorus-Sammlung, 20 Jahre Beschaffungsbetriebe MIVA, 15 Jahre Fahrradaktion und fünf Jahre Christophorushaus.
- Die KirchenZeitung weist auf die einzelnen größeren Veranstaltungen hin. Informationen auch unter www.miva.at