Bei einem schweren Erdbeben im Südwesten Pakistans sind vergangene Woche am Mittwoch mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen, tausende Häuser wurden zerstört. Rund 20.000 Familien sind obdachlos. Die Caritas Pakistan befürchtet, dass die Opferzahl noch weiter steigen könnte. Das Erdbeben überraschte die Menschen in den frühen Morgenstunden im Schlaf. Die dort üblichen Lehmbauten fielen zusammen wie Kartenhäuser, eine Flucht war für Viele nicht mehr möglich. Die Helfer/innen der lokalen Caritas und der Caritas-Partnerorganisation, dem Hilfswerk der deutschen Ärztin Ruth Pfau (MALC), sind im Einsatz, um Überlebende zu versorgen. Ein erster Transport mit 300 Zelten und Decken ist bereits unterwegs ins Krisengebiet. „In dieser Wüstengegend sind die Temperaturen nachts sehr kalt, deshalb brauchen die Menschen dringend Zelte und warme Decken“, schildert Sabine Wartha, Leiterin der Caritas-Katastrophenhilfe, die dramatische Situation. Rasche Hilfe ist jetzt wichtig, damit Verletzte ärztlichen Beistand und Überlebende Notunterkünfte bekommen.