Ausgabe: 2008/46, Pastoralrat, Taufe, Impuls, Kochbuch, Neumarkt, Max
12.11.2008
Ab erstem Adventsonntag wird verpflichtend nach einem erneuerten Ritus getauft. Der Pastoralrat will der Taufpastoral neue Impulse geben. Matthäus FellingerAls „Kochbuch für die Taufe“ bezeichnete Michael Max das neue Taufbuch (Rituale), nach dem nun in allen deutschsprachigen Diözesen getauft wird. Mehr als bisher soll die Taufe nicht nur als Familienfeier, sondern auch als Sache der Pfarre gesehen werden. Der Taufvorbereitung soll mehr Bedeutung zukommen. Wie das gehen kann, berieten die Pastoralräte bei ihrer Herbstkonferenz am 7. und 8. November in Puchberg.Das neue Taufbuch regt an, die Taufe verstärkt mit der Eucharistie zu verbinden – durch gelegentliche Taufen beim Sonntagsgottesdienst. Vermehrt sollen Täuflinge in einer gemeinsamen Feier getauft werden. Seelsorger betonten beim Pastoralrat den Wert des Einzelgespräches mit den Taufeltern. Es sollte nach Möglichkeit auch dann geführt werden, wenn gemeinsam getauft wird. Das neue Taufbuch sollte – trotz mancher Kritik etwa an der manchmal schwierigen Sprache des Buches – Anstoß sein, der Taufpastoral neue Impulse zu geben, meinte Dr. Max. „Die Leute sollen die Zuversicht spüren: Das Leben ist gut.“