Würdigung von einzigartigen Verdiensten um die Ökumene in Deutschland
Ausgabe: 2016/44
31.10.2016
Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Berliner Marienkirche eröffnete die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) am Montag, dem Reformationstag, ihre Feiern zum Reformationsjubiläum. Aus der Ökumene wirkten der katholische Berliner Erzbischof Heiner Koch und der griechisch-orthodoxe Metropolit Augoustinos mit. Im Anschluss daran fand im Konzerthaus am Gendarmenmarkt der staatliche Festakt mit der Rede von Bundespräsident Joachim Gauck statt. Dabei wurde dem früheren Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und ehemaligen Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, die Martin-Luther-Medaille verliehen. Damit würdigt die EKD nach eigenen Angaben Lehmanns „einzigartige Verdienste um die Ökumene in Deutschland“. Mit den Feiern startete ein bis zum 31. Oktober 2017, dem 500. Jahrestag des legendären Thesenanschlags des Reformators Martin Luther, dauerndes Festjahr mit ökumenischem und europaweitem Programm. Siehe auch www.luther2017.de