Die katholische Kirche in Kolumbien will offenbar bei künftigen Verhandlungen mit den FARC-Rebellen eine Vermittlerrolle von Fall zu Fall prüfen. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Ruben Salazar Gomez, erklärte, man werde sich zurückhalten, wenn die FARC eine Präsenz der Kirche als Hinderungsgrund für eine Geiselfreilassung ansehe. Staatspräsident Alvaro Uribe hatte kürzlich den Vatikan und die katholische Kirche des Landes um Unterstützung bei künftigen Gesprächen mit der FARC gebeten. Die marxistische Rebellenorganisation wies den Vorschlag jedoch zurück.