Heute gibt es an die 100 Millionen Kinderarbeiter auf den Straßen. Ein Zehntel dieser Kinder leben und wohnen auch auf der Straße: ohne Heimat, ohne Schutz.
Sie verdienen ihr Geld beim Schuheputzen, durch den Verkauf von Süßigkeiten, oft aber auch durch Einbrüche. Oftmals werden diese Kinder auch sexuell belästigt und ausgebeutet. Sie verkaufen Blumen, leisten Hilfstätigkeiten auf Baustellen oder in Restaurants und sie sammeln Müll – die Kinder, die in den Metropolen dieser Welt leben und arbeiten.
Leben in ständiger Unsicherheit. Ob in Quito, Ecuador, in Mumbai, Indien, oder in Kapstadt, Südafrika: Straßenkinder leben in ständiger Unsicherheit, sie werden von der Gesellschaft verachtet, stehen im Abseits und haben keine Chance auf eine echte Kindheit. Drogen und Kriminalität gehören zu ihrem Alltag. Jugend Eine Welt initiiert den „Tag der Straßenkinder“, um auf die Situation dieser Kinder und Jugendlichen hinzuweisen, und bittet um Spenden für Don-Bosco-Straßenkinderprojekte weltweit. Dafür bieten sich verschiedene Aktionen an, die nach einem Gottesdienst oder in einer Schulpause von Kindern und Jugendlichen durchgeführt werden können. Eine Schule in Linz hat es schon probiert (siehe Kasten unten) – wie wärs mit dir? - Info: www.jugendeinewelt.at, Jugend Eine Welt OÖ, Tel 0664/621 70 40, E-Mail: hildegard.pesendorfer@jugendeinewelt.at .