Die Armutskonferenz hat sich vergangene Woche an die Seite jener gestellt, die mehr Geld für Arbeitslose fordern. Eine Erhöhung und Valorisierung der Nettoersatzrate beim Arbeitslosengeld sei ein „notwendiger Schritt zur Armutsvermeidung“, appellierte die Armutskonferenz an Parlament und Regierung. Ein durchschnittliches Einkommen reiche mittlerweile nicht mehr aus, um mit dem Arbeitslosengeld, das man nach dem Verlust des Arbeitsplatzes bezieht, über der Armutsschwelle zu bleiben, so die Armutskonferenz. Der EU-Durchschnitt der Ersatzrate liege bei 70 Prozent, in Österreich dagegen nur bei 55 Prozent.