- Für Religionsunterricht. Bundespräsident Heinz Fischer bekannte sich in einem profil-Interview „zum System des Religionsunterrichtes“ in Österreich. Wo es berechtigte Kritik gebe, so Fischer, seien die Schulaufsicht sowie die Kirchen und Religionsgemeinschaften gefordert, mögliche Mängel zu beheben. Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzicant, forderte einheitliche Ausbildungsstandards für Religionslehrer/innen.
- Sonntag offen. Gegen die Forderung des neuen Chefs der Shopping City Süd, Markus Pichler, wandte sich „Sozialbischof“ Ludwig Schwarz. Pichler hatte gemeint, dass die Sonntagsöffnung der Geschäfte „in schwierigen Zeiten wie diesen“ neu an Bedeutung gewinne. Schwarz kritisierte, dass Pichler der Blick für das Gemeinwohl fehle. Derzeit hätten die von wachsender Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und sinkendem Einkommen geplagten Menschen wohl andere Sorgen als offene Geschäfte an Sonntagen.
- Anders wirtschaften. 800 Interessierte nahmen vergangene Woche in Wien am Kongress „Solidarische Ökonomie“ teil. Dabei wurden über 120 Projekte, Unternehmen und Initiativen für alternative Formen des Wirtschaftens vorgestellt.
- Kein Genmais. Zahlreiche Umwelt-, Bauern- und Entwicklungsorganisationen protestieren am Samstag gegen den Anbau von Genmais in Österreich. Am 2. März entscheidet darüber der EU-Ministerrat. Österreich droht dabei überstimmt zu werden.