Zu heilen – und sich heilen zu lassen. Das ist eine urchristliche Aufgabe. Die Fastenzeit lädt dazu in besonderer Weise ein. Eine „Gebetsinitiative“ greift das Anliegen auf.Zu einem Weg des Heilens laden sowohl Bischof Ludwig Schwarz als auch eine Gebetsinitiative für die Diözese Linz ein. Bischof Schwarz war am 27. Februar in Rom, um für die Diözese Linz einen guten Weg in die Zukunft zu erörtern. Das gemeinsame Ziel: Verletzungen, die im Zusammenhang mit den innerkirchlichen Ereignissen der letzten Zeit aufgebrochen sind, sollen gut werden. Und das eigentliche Ziel soll besser in den Blickpunkt gerückt werden: die Einheit der Kirche und das Zeugnis, das durch diese Einheit für die Welt möglich wird. „Heilen“ bedeutet ganz werden. Heilen kann gelingen, wenn sich niemand in einer unchristlichen Dialogverweigerung aus dem Ganzen herausnimmt.
Was für die Kirche als Ganzes gilt, trifft auch auf den einzelnen Menschen zu. Der zweite Teil unserer Fastenreihe „Leidenschaften und Gefährdungen“ will helfen, von der Selbstverwundung durch Neid und Eifersucht loszukommen.