Ausgabe: 2009/10, Johanna Eisner, Kopf der Woche, Weltgebetstag, Ökumenischer Weltgebetstag, Weltgebetstag der Frauen, Liturgie, Arbeitshefte, Katholische Frauenbewegung
04.03.2009
- Susanne Huber
Vor über 30 Jahren hat Johanna Eisner das erste Mal beim Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen (WGT) mitgefeiert. Seither ist sie begeistert vom konfessionsverbindenden Beten und Feiern der Frauen, das jedes Jahr am ersten Freitag im März in mehr als 170 Ländern der Welt stattfindet.
Texte und Liturgie überarbeiten, Arbeitshefte und -materialien korrigieren – in den vergangenen Monaten gab es im Hinblick auf die Vorbereitungen zum Ökumenischen Weltgebetstag der Frauen (WGT) für Johanna Eisner viel zu tun. Als Mitglied der Redaktionsgruppe des Weltgebetstags hat sie die Schriftleitung über und ist zuständig für Lektorat und Korrektur der schriftlichen Unterlagen.
Fasziniert. In Berührung gekommen ist Johanna Eisner mit dem Weltgebetstag zu Beginn ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Katholischen Frauenbewegung 1976 in Innsbruck. „Als ich das erste Mal eingeladen wurde mitzufeiern, war ich begeistert. Was mich so fasziniert hat, war dieses Hinschauen über die eigenen Grenzen hinaus und das Informiertwerden über die Situation der Frauen in anderen Ländern. Dadurch, dass die Liturgie zum Weltgebetstag jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land der Erde kommt, war und ist für mich aber vor allem ausschlaggebend, mit ihnen zu beten“, sagt die gebürtige Lienzerin, die 1982 mit ihrem Mann nach Oberösterreich übersiedelte und nun in Garsten zu Hause ist. Seit 1993 ist Eisner Regionalverantwortliche für den Weltgebetstag in Oberösterreich. Vonseiten der Katholischen Frauenbewegung ist sie seit 1996 Vorstandsmitglied des ökumenischen Nationalkomitees für den Weltgebetstag; zwischen 2000 und 2006 war Johanna Eisner stellvertretende Vorsitzende. (siehe Artikel \"In Vielfalt zusammenwirken\") - www.weltgebetstag.at
Johanna Eisner: „In Österreich wird der Weltgebetstag der Frauen an ca. 400 Orten gefeiert. Im Laufe der Zeit hat sich diese größte ökumenische Basisbewegung mehr und mehr verbreitet. Es sind jetzt schon mehr als 170 Länder weltweit, in denen Frauen aus verschiedenen Kirchen gemeinsam diesen Gottesdienst feiern.“