Massive Kritik an den Budgetplänen von Finanzminister Pröll und Außenminister Spindelegger übten zahlreiche Organisationen aus dem Bereich der Entwicklungs- und Katastrophenhilfe. Der Grund dafür ist, dass die Budgetmittel für die Entwicklungszusammenarbeit nicht erhöht, sondern auf dem bisherigen Stand „eingefroren“ werden sollen. Damit wird Österreichs Hilfe nicht den für 2010 zugesagten Anteil von 0,51% am BNE, sondern lediglich 0,3% erreichen, befürchtet Ruth Picker von der Dachorganisation „Globale Verantwortung“. Bischof Ludwig Schwarz bedauerte, dass man die Ärmsten in der Krise alleine lasse.