Weltweit leben 30 Millionen Kinder auf der Straße. Den Mitgliedern der Don-Bosco- Ordensfamilie liegen diese Kinder besonders am Herzen. Sie geben ihnen ein Zuhause und Zukunft.
Sie verdienen ihr Geld beim Schuheputzen, durch den Verkauf von Süßigkeiten, durch das Sammeln von Müll, oft aber auch durch Einbrüche oder Prostitution – die Kinder in den Metropolen im Süden dieser Welt. Ob in Quito/Ecuador, in Mumbai/Indien oder in Kapstadt/Südafrika: Straßenkinder leben in ständiger Unsicherheit, sie werden von der Gesellschaft verachtet. Drogen und Kriminalität gehören zu ihrem Alltag.
UNICEF schätzt, dass heute etwa 30 Millionen Kinder auf der Straße leben. Sie werden Opfer von Drogendealern, Zuhältern, Mördern, Menschen- und Organhändlern. 72 Millionen Mädchen und Buben müssen zu Niedrigstlöhnen arbeiten, statt zur Schule zu gehen. Mindestens zwei Millionen Kinder – mehrheitlich sind es Mädchen – sind gezwungen, ihren kargen Lebensunterhalt als Sexsklaven zu verdienen. Nicht selten sind schon sehr kleine Mädchen und Buben betroffen.
Der Jugendheilige Johannes Bosco stand im 19. Jahrhundert vor ähnlichen Herausforderungen. Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von „Jugend Eine Welt“: „Don Bosco sah den guten Kern in jedem Kind und war überzeugt davon, dass durch vorbeugende Maßnahmen Kinder vor dem Weg in die Kriminalität und in die Verwahrlosung bewahrt werden können. Genau das geschieht heute in den weltweiten Straßenkinderprojekten der Salesianer Don Boscos und der Don-Bosco-Schwestern.“In den von Jugend Eine Welt unterstützten Don-Bosco-Zentren erhalten Straßenkinder und Kinderarbeiter die Zuwendung, die sie benötigen, um eine Schul- und Berufsausbildung absolvieren zu können.
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