Gestört von einer Reihe von Anschlägen fanden vergangene Woche in Afghanistan Präsidentenwahlen statt. Mit einem endgültigen Ergebnis wird erst nächste Woche gerechnet. Ob dieses an den „dramatischen Rückschritten im Aufbauprozess des Landes“ etwas ändert, bezweifelt Marianne Huber. Die Leiterin des Afghanistan-Büros der deutschen Caritas berichtet, dass es für die Hilfsorganisationen immer schwieriger werde, ihre Arbeit zu machen. Durch das Vordringen der Taliban könne man sich im Land nicht mehr frei bewegen. Wenn es aber nicht gelingt, das Land mit internationaler Hilfe nachhaltig aufzubauen, drohe eine Katastrophe.