Vertreter der Caritas, der Diakonie und der Volkshilfe übten am vergangenen Freitag heftige Kritik am Kurs des Innenministeriums, den unabhängigen Hilfsorganisationen in vielen Bereichen der Flüchtlingsarbeit die finanziellen Mitteln zu entziehen. So wurden zuletzt der Caritas und der Diakonie in Eisenstadt, in Traiskirchen und in Salzburg die Mittel für Rechtsberatung und Schubhaftbetreuung gestrichen. Damit wurden der ohnedies mangelhafte Zugang der Flüchtlinge zum Recht und die oft unhaltbar schlechten Bedingungen in der Schubhaft weiter verschärft. Die Hilfsorganisationen fordern eine echte Reform der Schubhaft.