Es gibt da einen Spruch: Der Tod sitzt im Darm. Darmstörungen gehören zu den seltsamsten und am weitesten verbreiteten Leiden. Seltsam deswegen, da die meisten Menschen Beschwerden als selbstverständlich hinnehmen.
Genug trinken. Die wichtigsten Pflanzen für die Vorbeugung vor Winterbeginn sind: Rote Rüben, Holunderbeeren, Apfel, Knoblauch, Zwiebel, Heckenzwiebel oder Winterzwiebel, Sauerkraut. Ein großes Übel ist zu wenig trinken. Das Wasser sollte nicht so kalt sein. Von kaltem Wasser kann man nur sehr wenig trinken, weil der Körper vielEnergie braucht, um es wieder aufzuwärmen.
Ballaststoffe. Wir essen im Allgemeinen zu wenige Ballaststoffe – und wenn, dann vertragen wir sie nicht gut, weil wir auf das Trinken vergessen. Ballaststoffe heißen auch Quellstoffe, und wenn etwas quillt, wird immer viel Flüssigkeit benötigt. Enthalten sind sie beispielsweise in Getreide, Obst und Gemüse.
Saure Milch. Milchsauervergorenes ist jetzt besonders wichtig. Die gestockte Milch, die einfach stehen gelassen wurde, war bei unseren Vorfahren heiß begehrt. Recht hatten sie, denn gerade diese Milchkulturen helfen unserem Darm, wieder gesund zu werden. Wer die Darmbakterien auf natürlichem Weg füttern und anreichern möchte, kombiniert Milchsauervergorenes mit Sanddornmus oder Hagebuttenmus, frischen Früchten oder in Wasser eingelegtem Trockenobst.