Eine neue Solidarität zwischen den Generationen, zwischen den Bürgern Europas und zwischen Europa und der Welt forderten die 1. Katholischen Sozialtage für Europa.
600 Teilnehmer/innen aus 29 Ländern berieten vom 8. bis 11. Oktober am Geburtsort der „Solidarnosc“ (Danzig) über neue Strategien zur Sicherung des sozialen Zusammenhaltes und des Gemeinwohls in Europa. Eingeladen dazu hatte die Kommission der Bischofskonferenzen des EU-Raumes (comECE). In einer Schlussdeklaration wird eine neue Solidarität zwischen den Generationen gefordert, insbesondere die Unterstützung der Familien und ein neuer, nachhaltiger Lebensstil. Weiters trat die Konferenz für eine menschengerechte Zuwanderungs- und Asylpolitik ein, für eine Weiterentwicklung der sozialen Marktwirtschaft, für die Anerkennung der menschlichen Arbeit in allen Bereichen, für eine Kontrolle der Finanzmärkte, für effektive Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und für mehr Solidarität mit den armen Ländern.