Ausgabe: 2009/43, gute Arbeit, Kopf der Woche, Karin Daubek, Forum Katholische Erwachsenenbildung,
21.10.2009
- Hans Baumgartner
Über 60 Einrichtungen sind im Forum Katholischer Erwachsenenbildung zusammengeschlossen. Seit 1. September ist Karin Daubek neue Bundesgeschäftsführerin.
Die katholische Erwachsenenbildung in Österreich ist ein „Großunternehmen“, das mit rund 34.000 Veranstaltungen jährlich knapp eine Million Teilnehmer/innen erreicht. Die Dichte des Angebotes, das wirklich bis in die kleinen Dörfer hineinreicht, habe sie ebenso gereizt, hier mitzuarbeiten, wie die Palette des Angebotes, das eine große Vielfalt von Themen und Lebens- bereichen anspricht, meint Daubek. Ihre Aufgabe sieht Daubek darin, ein guter Dienstleister für die Mitgliedseinrichtungen zu sein. Das reiche von unterstützenden Serviceleistungen bis zur guten öffentlichen Darstellung der katholischen Erwachsenenbildungsarbeit, um dadurch nicht nur das Interesse der Menschen, sondern auch das der möglichen Subventionsgeber zu wecken. Wichtig ist ihr weiters der Ausbau des Bereiches Elternbildung und die Förderung der Vernetzung verschiedener Einrichtungen, die gemeinsame Schwerpunkte verfolgen.
Lernen. Karin Daubek sieht sich selber als ein Beispiel für lebensbegleitendes Lernen. Nach ihrer Ausbildung zur Kindergartenpädagogin hat sie zunächst mit Kleinkindern, später aber auch zunehmend mit Erwachsenen gearbeitet. Das führte dazu, dass sie ein Studium der Pädagogik und Psychologie mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung absolvierte. Anschließend war Daubek zehn Jahre bei „Rainbow“ tätig und übernahm dabei immer mehr Managementaufgaben. Daraus folgte eine Weiterbildung durch ein Wirtschaftsstudium.
Mag. Karin Daubek: „In der katholischen Erwachsenenbildung sind mir zwei Werte besonders wichtig: Im Mittelpunkt steht der Mensch und seine ganzheitliche Entfaltung. Und – der Zugang zu Bildung darf keine Frage des Geldtascherls sein.“