- Nein zu aktiver Sterbehilfe. Eine möglichst rasche Verankerung eines Euthanasieverbotes in der österreichischen Verfassung hat die Präsidentin von Hospiz Österreich, Waltraud Klasnic, gefordert. „Ein klares Nein zu aktiver Sterbehilfe erfordert aber auch ein klares Ja für die bestmögliche Hospiz- und Palliativ-Betreuung im letzten Lebensabschnitt“, betonte Klasnic. Sie fordert, dass es in Österreich bis 2014 eine flächendeckende Versorgung mit Hospiz- und Palliativeinrichtungen geben soll.
- Familienorientierung. Das österreichische „Familiennetzwerk“ fordert eine Besserstellung der Familien im Bereich des Steuer-, Sozialversicherungs- und Arbeitsrechtes. Als Beispiele werden u. a. eine bessere Anrechnung der Kindererziehungszeiten für die Pension, die Inflationsanpassung der Familienleistungen, ein steuerfreies Existenzminimum für unterhaltsberechtigte Familienmitglieder oder Leistungsverbesserungen bei den Krankenkassen (Brillen, Zahnspangen etc.) genannt. Insgesamt sei eine stärkere Kinder- und Familienorientierung der Gesellschaft und der Arbeitswelt notwendig, sagte Netzwerksprecher G. Danhel.
- Jugendaustausch. Das entwicklungspolitische Netzwerk „Enchada“ der Katholischen Jugend führt regelmäßig Jugendaustauschprogramme durch. Für 2010 sind noch Restplätze für Indien (Februar) und El Salvador (Juli) frei. Kern des Programms sind gegenseitige Besuche, die einen echten Austausch ermöglichen. Rasche Anmeldung! - www.katholische-jugend.at