Nach Caritaspräsident Franz Küberl hat vergangene Woche auch der Ökumenische Rat der Kirchen einen Brief an die Nationalratsabgeordneten seine „äußerste Besorgnis“ über die geplante Verschärfung des Fremdenrechts geäußert. Die 14 Kirchen Österreichs fordern die Abgeordneten auf, dem Regierungsentwurf nicht zuzustimmen. Die besondere Kritik der Kirchen erregt der Abbau der Rechtsberatung für Asylsuchende, die Ausweitung der Schubhaft, den Ausschluss von Caritas, Diakonie und Volkshilfe bei der Schubhaftbetreuung. Der Kampf gegen Missbrauch dürfe Menschenrechte nicht außer Kraft setzen.