Im Vatikan hat am 26. Oktober das theologische Gespräch mit den lefebvrianischen „Pius-Brüdern“ begonnen. Neun Monate nach der vielfach missverstandenen Versöhnungsgeste des Papstes wollen der Heilige Stuhl und die umstrittene „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ in eine theologische Debatte einsteigen und nach einer Lösung des Konflikts suchen. Ziel der als „lang und schwierig“ bewerteten Verhandlungen ist eine Überwindung des Schismas, das 1988 durch die unerlaubten Bischofsweihen des französisch-senegalesischen Erzbischofs Marcel Lefebvre ausgelöst wurde. Die Gespräche sollen streng vertraulich bleiben.