Kurienkardinal Walter Kasper hat die „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ als einen Höhepunkt der Ökumene gewürdigt. „Seitdem ist das Verhältnis zwischen Lutheranern und Katholiken bedeutend anders“, sagte der Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen in einem Interview mit der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA in Rom zum zehnten Jahrestag der Unterzeichnung der Erklärung am vergangenen Freitag. Zugleich zog Kasper eine positive Bilanz der Ökumene in den vergangenen Jahrzehnten. „Ich hätte nie gedacht, dass wir in diesen mehr als 40 Jahren so viel erreichen könnten.“