Vergangene Woche fand die Jahrestagung der katholischen Privatschulen statt. Die Schulerhalter und Direktoren setzten sich dabei kritisch mit dem Trend zur „Ökonomisierung der Bildung“ auseinander. Bildung sei mehr als die Vermittlung von Sachwissen und Berufsvorbereitung. Die Schüler hätten ein Recht darauf, sich auch mit persönlichen Sinn- und gesellschaftlichen Wertfragen zu beschäftigen und kritisches Denken zu lernen. Die katholischen Privatschulen wollen sich dieser Aufgabe ebenso stellen wie der besonderen Sorge für Schüler aus schwierigen Familienverhältnissen. Kontrovers diskutiert wurde das Modell „Neue Mittelschule“.