Die Elisabeth-Kapelle der Elisabethinen in Linz strahlt Ruhe und Leichtigkeit aus. Es ist ein Raum ohne Schwere, lichtdurchflutet, mit hellen Materialien, der einlädt, zur Ruhe zu kommen, still zu werden. Die Linzer Architektin Sonja Ramusch zeichnet für den Bau verantwortlich. Beim Betreten des Raums geht der Blick nach vorne: der elliptisch angelegte Altar korrespondiert mit dem oberen Fensterband in elliptischer Form. Altar, Ambo, Tabernakel sind aus hellem Muschelkalk, ebenso der Boden. In Zusammenarbeit mit dem Designer Friedrich Stiper ist diese Gestaltung entstanden. Die drehbaren gläsernen Tafeln vor den Fenstern – entworfen von der Künstlerin Vera Paluch und in der Glaswerkstätte Schlierbach hergestellt – lassen auf beiden Seiten eine flexible Lichtgestaltung zu. Sanfte Rottöne durchziehen die Glaswände. Drei Stationen aus dem Leben Christi sind in Form von Plastiken sichtbar: Maria mit dem Jesuskind, der Gekreuzigte (siehe Bild) und der Auferstandene. Die Kapelle wurde im November geweiht und steht seither für alle Besucher/innen offen.
- Welttag der Kranken, 11. 2., Vorträge (13.30 Uhr) und Gottesdienst (18 Uhr), KH Elisabethinen.