Die Parlamentarische Versammlung des Europarates hat nach einer heftigen kontroversen Debatte die Vorlage zur „Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität“ nicht angenommen, sondern an den Rechtsausschuss zurückgewiesen. Die Parlamentarier hatten zur „Empfehlung“ 80 Änderungsanträge eingereicht. Der Katholische Laienrat Österreichs hatte mit detaillierten Begründungen die Abgeordneten dazu aufgerufen, die Vorlage wenigstens teilweise abzulehnen. Die Luxemburger SP-Abgeordnete Lydie Err bezeichnete die „Einmischung“ der katholischen Kirche als „unhaltbare Entgleisung“.