Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx hat den Verlauf des Weltwirtschaftsforums (WEF), das am 31. Jänner zu Ende ging, positiv gewertet. Marx hat als einer von 16 geladenen Religionsvertretern erstmals an dem hochkarätigen Treffen von Politikern und Managern in Davos/Schweiz teilgenommen. Das Bewusstsein, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise noch nicht zu Ende sei und weiter aufgearbeitet werden müsse, sei in den Foren des WEF deutlich spürbar gewesen. Ihm selbst als katholischer Bischof sei große Offenheit entgegengebracht worden. Seine kritischen Punkte aus der katholischen Soziallehre seien gehört worden.