Arbeiten von Markus Prachensky in der Galerie in der Schmiede in Pasching
Ausgabe: 2010/05, Leben, Markus Prachensky, Pasching, Kunst
03.02.2010
- Elisabeth Leitner
Pinselstriche mit geballter Kraft, wie Balken vertikal, horizontal, aneinander angelehnt und doch eigenständig; in kräftigen Farben auf Papier gebannt, rot, violett, in verschiedenen, feinen Nuancierungen. Bewegung, Leben, Dynamik – ein nahender Ausbruch kündigt sich an. „Rot ist eine Farbe des pulsierenden Lebens, der feurigen Bewegtheit, ... Rot ist aber auch der Ausdruck der feurigen Natur des Geistes selbst. Geist ist Bewegung auf die Welt zu, die er zu durchdringen, zu umarmen trachtet“, schreibt der Kunstförderer Monsignore Otto Mauer über Prachenskys Farbe Rot. Die Arbeiten von Markus Prachensky (geb. 1932) fordern Aufmerksamkeit. Sie sind präsent – egal, in welchem Format sie der Künstler erschafft. Für Enns-St. Marien hat Prachensky 1974 die Chorfenster gestaltet, die Skizzen dazu finden sich in der Sammlung „Expression und Meditation“ von Günter Rombold. Prachensky gilt als ein konsequenter Vertreter der expressiven Abstraktion und ist bis heute mit Ausstellungen im In- und Ausland vertreten. In der Galerie in der Schmiede in Pasching sind nun bis 2. März Arbeiten von Markus Prachensky zu sehen.
Galerie in der Schmiede, Dörnbacher Straße 3–5, 4061 Pasching, Tel. 07221/887 79.