Ausgabe: 2010/06, Steindl, ORF-Wahl, Clemens Steindl, KFÖ-Präsident, Gebührenzahler, Katholischer Familienverband, Franz Küberl, Alexander Wrabetz, Publikumsrat, Stiftungsrat
10.02.2010
Von den 3,2 Millionen ORF-Gebührenzahlern beteiligten sich 221.340 an der Wahl der Publikumsräte (7%). Aufhorchen lässt, dass von den abgegebenen Stimmen mit 36.469 über 16 Prozent als ungültig gewertet wurden. Diese Tatsache und die geringe Wahlbeteiligung bestätigen noch einmal die Kritik, dass die Wahl ausgesprochen publikumsfeindlich organisiert war. Mit 180.232 abgegebenen gültigen Stimmen erreichte der Bereich „Eltern bzw. Familien“ die höchste Wahlbeteiligung. Dabei musste sich der Präsident des Katholischen Fami-lienverbandes, Clemens Steindl, um 142 Stimmen dem von der SPÖ propagierten Mediziner Siegfried Meryn geschlagen geben. „Natürlich hätte ich mich gefreut, wenn ich es – auch im Interesse einer starken Stimme der Familien im ORF – geschafft hätte“, sagte Steindl zur Kirchenzeitung. 75.532 Stimmen sind für ihn aber auch eine eindrückliche Bestätigung dafür, dass der Familienverband als unabhängige, kraftvolle Vertretung der Familien in der Gesellschaft einen starken Rückhalt hat. „Für den Familienverband, aber auch für mich persönlich ist dieses Ergebnis ein Auftrag, dass wir die wirklichen Anliegen der Familien in unserem Land weiterhin offensiv vertreten. Dazu gehört auch, dass wir uns in Zukunft eingehender mit dem Bild der Familien in den Medien befassen und dazu unsere Stimme erheben“, kündigt Steindl an.