Zu Beginn der Fastenzeit haben die kirchlichen Umweltbeauftragten und die Kampagne „Klima fair bessern!“ zu einem schonenden Umgang mit den Ressourcen aufgerufen
Ausgabe: 2010/07, Auto- und Fleischfasten, Autofasten, Fleischfasten, Klima fair bessern, Markus Gerhartinger, Essen, Fleisch, Stephan Turnovszky, Verkehrsmittel, Rad
17.02.2010
Die katholische und die evangelische Kirche laden die Österreicher in der kommenden Fastenzeit zum bewussten Verzicht auf das Auto und den Fleischkonsum ein. Vom Aschermittwoch (17. Februar) bis Ostern sind alle Autofahrer aufgerufen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und beim „Autofasten“ die Fastenzeit hindurch verstärkt zu Fuß zu gehen, Rad zu fahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Gemeinsam mit der Initiative „Klima fair bessern“ rufen die kirchlichen Umweltbeauftragten außerdem dazu auf, 40 Tage lang möglichst auf das Essen von Fleisch zu verzichten. Für beide Aktionen kann man sich im Internet anmelden (www.autofasten.at bzw. www.kimafairbessern.koo.at). Das „Autofasten“ wird österreichweit von den Verkehrsverbünden unterstützt. Angemeldete Teilnehmer können Gratis-Tickets, Fahrräder oder eine Urlaubswoche gewinnen. Im Vorjahr haben 5000 Österreicher beim „Autofasten“ mitgemacht. Mit der „Autofasten“-Aktion und der Einladung zum „Fleischfasten“ wollen die Kirchen das Bewusstsein für einen nachhaltigeren und solidarischen Lebensstil fördern. Gleichzeitig gehe es beim Fasten auch darum, durch den Verzicht die eigene Freiheit im Leben wieder schätzen zu lernen, sagte der katholische Weihbischof Stephan Turnovszky kürzlich bei einem Pressegespräch in Wien.