Bei Olympia gilt: volles Risiko! Die Athletinnen und Athleten sind gefordert, bis an die Grenzen zu gehen – und darüber hinaus. Ein georgischer Rodler ist nach seinem Sturz beim Olympia-Abschlusstraining seinen Verletzungen erlegen. Doch wen kümmert das wirklich? Beim Präparieren der Pisten und beim Stecken der Läufe scheinen der gesundheitliche Aspekt und die Gefahren völlig außer Acht gelassen zu werden. Die Gier nach Sensation und Spektakel nimmt überhand; die Einschalt-Quote muss stimmen! Und die Sportlerinnen und Sportler spielen dieses verrückte Spiel mit.
Susanne Huber
ORF: Beinharte Parteipolitik
36 Mitglieder umfasst der ORF-Publikumsrat. 13 davon wurden von Kammern, Kirchen, dem ÖGB und von wissen- schaftlichen und politischen Akademien ernannt. Sechs wurden durch Wahl ermittelt. 17 Publikumsräte bestellte vergangene Woche Bundeskanzler Faymann. Dabei ernannte er ausschließlich Kandidat/innen aus dem „roten Lager“. Noch unappetitlicher wird dieses Vorgehen durch weitere „Feinheiten“. So wurden für den Bereich „behinderte Menschen“ keine/r der vorgeschlagenen Betroffenen ernannt, sondern rote „Funktionäre“. Und in den Bereichen Jugend, Familie und Wissenschaft wurden nicht die bei der ORF-Wahl knapp unterlegenen Kandidat/innen ernannt, sondern weit abgeschlagene SP-Parteigänger. Damit werden nicht nur die ORF-Zuschauer verhöhnt – denn von „Publikumsrat“ kann da wohl nicht mehr die Rede sein –, das ist auch ein Bärendienst an der Demokratie.