Papst Benedikt XVI. hat den Irak zu einem wirkungsvolleren Schutz der Christen und anderer religiöser Minderheiten aufgefordert. Die zivilen Autoritäten des Landes müssten alles unternehmen, um die Sicherheit der Bevölkerung wieder herzustellen, so der Papst. Am 22. Februar erschossen Unbekannte in der nordirakischen Stadt Mossul drei Mitglieder der syrisch-katholischen Gemeinde – ein Vater mit seinen zwei Kindern – in ihrer Wohnung. In der Woche zuvor waren sechs Christen ermordet worden. Auch Vatikansprecher Federico Lombardi hat sich besorgt über die Mordserie an Christen im Irak gezeigt.