Wenn der Frühling kommt, steigt bei vielen das Bedürfnis, den Winterstaub und -mist im Haushalt loszuwerden. Gerade auf Putzmitteln finden sich zahlreiche Gefahrenzeichen, die helfen sollen, richtig damit umzugehen.
Dass „weniger“ oft „mehr“ ist, ist beim Umgang mit Putzmitteln nicht neu. Es werden zwar diverse Wundermittel angepriesen, die praktisch von selbst putzen sollen, wer sich aber die Verpackung mit ihren Warnzeichen ansieht, lässt manchmal doch lieber die Finger davon. Viele Putzmittel und auchandere Chemikalien, die bei Heimwerker/innen zum Einsatz kommen, gibt es auch schadstofffrei.
Aus für orange Quadrate. Seit dem Vorjahr gibt es Gefahrenzeichen, die international gültig sind. Die bisher warnenden orangen Quadrate mit Kreuzen, Flammen oder Totenköpfen in der Mitte werden damit bis 2017 von weißen aufgestellten Quadraten mit rotem Rand abgelöst. Zusätzlich steht ein Signalwort auf dem Etikett: „Gefahr“ für höhere Gefahrenkategorie, „Achtung“ für „weniger schwerwiegende“ Gefahr. Sicherheitshinweise geben Ratschläge für Schutzmaßnahmen beim Umgang mit der jeweiligen Chemikalie.
Totenkopf und Rufzeichen. Für Gesundheitsgefahren gibt es vier Zeichen: Das Rufzeichen warnt vor diversen Gefahren, von möglicher Benommenheit bis allergieauslösend oder reizend für Haut und Augen. Der Totenkopf weist darauf hin, dass schon kleine Mengen zu lebensgefährlichen Vergiftungen führen können – auf der Haut, verschluckt oder eingeatmet. Ein neues Zeichen gibt es für mögliche schwere Gesundheitsschäden, etwa Krebs oder schwere Folgen in der Schwangerschaft. Zuätzlich gibt es noch „H-Sätze“ (bisher „R-Sätze“), zum Beispiel: H310 Lebensgefahr bei Hautkontakt. Vielleicht merkt man nach dem Lesen, dass man das Mittel ja doch nicht braucht.
- Bei der Umweltberatung gibt es ein Poster mit den neuen Zeichen – gegen Versandkosten zu bestellen unter Tel. 01/803 32 32, zum Download auf der Homepage www.umweltberatung.at
Gefahrenzeichen auf Haushalts-Chemikalien weisen darauf hin, welche Folgen unsachgemäße Handhabung haben könnte. Ein Blick auf die Ratschläge für Schutzmaßnahmen lohnt sich.