Linz. Interessante künstlerische Positionen in einem universitärem Umfeld bringt die Reihe „Im Vorbeigehen“ an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität in Linz. Im Sommersemester fragen Hubert Lobnig und Iris Andraschek nach dem Verschwinden der Grenzen. Nach Grenzen, wie sie früher geläufig waren: Grenzraum, Grenzmark, Grenzgebiet. Das Künstlerpaar zeigt eine Fotodokumentation ihres Projekts an der österreichisch-tschechischen Grenze bei Frares/Slavonice. Eine 4 m hohe und über 50 m lange Metallkonstruktion erstreckt sich entlang der Böschung wenige Meter von der Grenze entfernt. Mit Laiendarstellern werden Szenen gezeigt, wie sie sich an Grenzorten heute ereignen. Die Arbeiten sind bis Ende Juni zu sehen.