Das Leben auf dem Bauernhof ist aufregend und bedeutet auch viel Arbeit. Doch was tun, wenn man als Stadtkind plötzlich auf dem Bauernhof leben soll?
So ist es Sabine (8 Jahre) und ihrer Familie ergangen: Sie musste von einem Tag auf den anderen aus der Stadt wegziehen und kam zu ihrer Oma aufs Land. Oma konnte die viele Arbeit am Bauernhof nicht mehr alleine bewältigen, die Familie packte fleißig mit an.
Machtkampf im Stall. Sie erlebten einiges, unter anderem auch diese Geschichte: Im Stall sorgte ein Radio für musikalische Unterhaltung – Mensch und Tier erfreuten sich daran. Plötzlich plärrte der Ö-3-Wecker-Hahn aus dem Radio. Das kann sich der Hofhahn nicht gefallen lassen. Aufgeregt rennt er in das Stallgebäude und sucht den vermeintlichen Kontrahenten. Denn bei zwei Hähnen ist einer zu viel! Er spreizt seine Federn und sieht sich wütend um, er ist zum Kampf bereit! Aufgeregt flattert er herum und schreit „Kikeriki, Kikeriki“. Noch einmal ist der Weckhahn zu hören, da verlässt der Hofhahn grimmig den Kuhstall und geht zu seinen Hennen. Für sie ist er der Boss und er fühlt sich bestätigt.
Buch über das Leben am Bauernhof. Geschichten wie diese finden sich im Buch „Und morgen sind wir Bauernkinder!“ von Lore Traler. Sie ist die Mama von Sabine und hat alle Texte geschrieben und die Zeichnungen gemacht. Ein Buch für alle, die mehr wissen möchten über das Leben auf dem Bauernhof.